Vielleicht haben sich manche von euch schon mal überlegt, ob ihr mit eurer Predigt auf „digital“ umsteigt!?

Ich gehöre zu den Pastoren, die ihre Predigten komplett ausschreiben, damit ich keine Halbsätze bilde und mich stilistisch nicht zu oft wiederhole. Die Predigten habe ich dann jahrelang ausgedruckt für das Halten  im Gottesdienst ausgedruckt haben – und danach weggeschmissen. Nicht gerade Papier sparend!

Tablet oder E-Book-Reader?

Deshalb habe ich mich schon länger gefragt, ob es dran wäre, mir ein Tablet zu kaufen und davon zu predigen. Doch schien mir das zu umständlich und zu risikoreich. Meine Gründe:

  • Tablet liegt zu schwer in einer Hand
  • Akku zu schnell leer, weil ein Stromfresser
  • nicht mit einer Hand zu bedienen
  • zu viele Optionen und Möglichkeiten
  • das Display spiegelt sehr in der Sonne (Beerdigungen, Open-Air-Gottesdienste, …)

Vorteile E-Book-Reader

Deshalb bin ich auf einen E-Book-Reader gekommen. In meinem Fall der Amazon Kindle Voyager. Der hat echte Pluspunkte:

  • liegt leicht in der Hand.
  • man kann ihn nur mit einer Hand bedienen (Druck auf den Rand für vor- und zurückblätter, nur Kindle Voyager nicht Kindle Paperwhite!). Also kann man noch ein Mikro in der anderen Hand halten.
  • er hat ein gestochen scharfes Schriftbild
  • ist sehr Strom sparend, da das Display mit der E-Ink Technologie funktioniert und das Gerät nur beim Seitenwechsel Strom braucht
  • Konzentration aufs Wesentliche (Lesen und Predigen)
  • spiegelt in der Sonne kaum bis gar nicht
  • eignet sich auch zum Lesen und hat im Dunkeln ein Licht

Predigttransfer auf den E-Book-Reader

Mein Ablauf zur Predigt auf dem Kindle sieht so aus:

  1. Ich bereite die Predigt auf meinen Laptop vor.
  2. Dann schreibe die Predigt auf dem Computer komplett aus.
  3. Wenn ich fertig bin, schicke ich das Dokument per E-Mail mit dem Betreff „Convert“ an meine Kindle-Adresse. Weitere Infos hier >>
  4. Es wird automatisch konvertiert und unmittelbar auf der Gerät heruntergeladen (bei aktiviertem W-Lan, im Mobilnetz funktioniert das Herunterladen eigener Dokumente nicht!), Lösung: Kindle-App auf dem Smartphone, wo die Predit dann auch auftaucht.
  5. Und schon kann ich lospredigen oder habe auch einen ganzen Schwung Predigten für den Notfall dabei.

Vorsicht Mobilnetz!

Einen kleinen Nachteil habe ich vor zwei Wochen festgestellt. Ich predigte in einer Nachbargemeinde und die hatten ein Richtmikrofon an der Kanzel mit Phantomspeisung. Da ich das Kindle Voyager mit Mobilfunknetz (3G) habe, gab es regelmäßige kleine Störungen im Mikro durch das eingeschaltete Mobilnetz am Gerät. Lösung: Einfach den Flugmodus aktivieren und schon ist Ruhe.

Diskussion & Fragen

  • Welche Erfahrungen habt ihr mit Predigen digital?
  • Welche Geräte nutzt ihr? Was habt ihr schon ausprobiert?
  • Was hat sich bewährt? Was geht gar nicht?

Freue mich auf eure Beiträge!

 

 

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