Mache ich Werbung? Ja, denn von diesem Produkt bin ich überzeugt! Endlich ist es soweit: SYNCING.NET gibt es seit heute endlich auch für mobile Geräte. Und das hat mir seit Jahren schon gefehlt.

Bezahlen für Dateisynchronisation?

Wieso dafür bezahlen, es gibt doch kostenlose Dateisynchronisierungen? Ja, im Zeitalter von Dropbox, GoogleDrive, OneDrive … kann man den Service von stets synchronisierten Ordnern auch kostenlos haben. Aber ist das wirklich kostenlos? Oder bezahlt man mit seinen Daten, die in der ganzen Welt und auf unbekannten Servern herumschwirren? Bei allen Bekundungen und Safe Harbor-Abkommen, bleibe ich da skeptisch. Ist kostenlos wirklich kostenfrei oder gilt auch hier: Was nix kostet, taugt nichts – bzw. ist nicht sicher?

Datensicherheit

Gerade als Kirche und Gemeinde muss man sich bewusst sein, dass man mit sensiblen Daten hantiert. Nicht nur Adress- und Geburtsdaten, sondern auch mit Notizen aus Sitzungen und Gemeindeversammlungen, wo unter Umständen persönliche Dinge zur Sprache kommen und verschriftlicht werden. Deswegen sollte man als Pastor/in oder Leiter/in in einer Gemeinde oder Kirche da besonders ein Augenmerk drauf haben und die Daten nicht einem Unternehmen anvertrauen, das gegenüber der Datenverwendung intransparent oder undeutlich ist.

Datenkonzept entwickeln

Wir als Gemeindeleitung der FeG Main-Taunus haben uns deshalb überlegt, welche Daten wir brauchen, wem wir sie wann zur Verfügung stellen und wo sie gelagert werden. Folgende Prinzipien waren für uns leitend:

  1. Die Daten sollen sicher über deutschen Servern laufen und dort möglichst nicht gelagert sein!
  2. Der Datenverkehr soll hochverschlüsselt sein!
  3. Die Synchronisation soll möglichst einfach sein, automatisch ablaufen und sich in die bestehende Ordnerstruktur des eigenen Computers einfügen.
  4. Die Struktur soll möglichst nicht von dem Wissen einzelner Personen abhängig sein und leicht vererbbar sein.
  5. Auf die Daten muss von möglichst überall Zugriff bestehen, da einige von unseren Leitern zeitlich mehr unterwegs als Zuhause sind.
  6. Nur Leiter, bzw. leitende Mitarbeiter der Gemeinde sollen darauf Zugriff haben.
  7. Die Leiter haben eine Bring- und Holschuld gegenüber den Daten: Deshalb sollen sie durch die Synchronisationsstruktur einen möglichst breiten Überblick haben über das, was in der Gemeinde läuft und über Aktuelles in ihren Dienst- und Gemeindegruppen berichten und informieren können.

SYNCING.NET

Mit diesen Vorgaben sind wir dann auf SYNCING.NET gekommen. Ich habe es bei einem Kollegen in Aktion gesehen und vor einigen Jahren bei uns eingeführt. Ich nutze persönlich und mit dem Gemeindebüro die 3er Businness Edition, da ich damit auch meine Terminkalender in Outlook synchronisiere. Als Leiter der Gemeinde nutzen wir eine 20er Filesharing Edition, damit alle unsere Leiter darin eingebunden sein können. Diese Struktur bezahlen wir als Gemeinde im Jahresabo. Hier eine Übersicht unserer Ordnerstruktur, die nach Dienstbereichen sortiert ist:

Songbeamer: Wer genau hinschaut, sieht auch den Ordner „Songbeamer“. Darin befinden sich alle Lieder und Abläufe für den Gottesdienst und die Veranstaltungen. Und jeder, der Zugang hat, kann den Ordner bestücken und Abläufe in den Ordner von Songbeamer erstellen. Gleichzeitig sind auch alle Lieder, PowerPoints und notwendigen Dateien auf allen Rechnern der Gemeinde verfügbar. Praktisch: Sollte ein Rechner mal abschmieren, habe ich immer noch mein Laptop dabei mit den entsprechend aktuellen Daten.

SYNCING.NET Mobil: Mit der App für Smartphones und Tablets (Android, iOS, Windows) erweitern sich nun die Möglichkeiten. Sie synchronisiert bisher nur Dateinen und kostet extra. Diese Kosten sind bei uns dem Einzelnen überlassen. Heute habe ich mit SYNCING.NET telefoniert und sie kündigten an, dass in die App nach und nach auch die Outlook-Synchrinisation integriert wird, die bisher nur über TopSync zu haben war. Da bin ich echt gespannt drauf.

Kundensupport: Selten habe ich so einen direkten und unverzüglichen Kundensupport erlebt wie bei Syncing.Net. Von daher echt zu empfehlen!

 

Alternativen

  • Manche Gemeinden stellen sich ins Gemeindehaus einen Server/NAS mit Zugriff von außen oder haben eine eigene Domain. Das geht, erfordert aber Fertigkeiten, die nicht jeder hat. Und die Sicherheit des Gerätes/der Domain muss ständig gepflegt werden!
  • Manche Pastoren/Leiter haben ihre persönliche NAS unterm Schreibtisch und stellen sie der Gemeinde zur Verfügung. Das geht auch, ist aber kurzfristig gedacht, weil der Pastor/die Pastoren auch mal wechseln wird und das Wissen und die Struktur dann evtl. flöten geht, weil die Unterhaltung und Pflege für den Normalgemeindler zu kompliziert ist.

Habt ihr weitere Ideen und Gedanken dazu?

Fotos: www.syncing,net, FeG Main-Taunus

 

Einwand:

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